„Weniger Plastik rechnet sich für Unternehmen doppelt und dreifach“

Seine Mission: Ein plastikfreies Meer im Jahre 2050. Wie er Meeresbewohner schützt, Plastik und Ozean wieder trennt und warum Unternehmen im Projekt viele Potenziale für ihre Corporate Social Responsibility finden, hat er uns im Interview verraten.

Seine Mission: Ein plastikfreies Meer im Jahre 2050. Wie er Meeresbewohner schützt, Plastik und Ozean wieder trennt und warum Unternehmen im Projekt viele Potenziale für ihre Corporate Social Responsibility finden, hat er uns im Interview verraten.

CEO Dominik Karl im Gespräch mit Sabrina Harper

Handyhüllen aus Bio-Plastik. Klingt erst einmal nach einem B2C-Produkt. Warum haben diese Schutzhüllen so einen Effekt?

Dominik: Die Hüllen aus biologisch abbaubarem Plastik haben uns bekannt gemacht. Aber sie sind viel mehr als das. Diese Hülle steht dafür, dass es im Ozean ein Kilo Plastik weniger gibt. Ich bin ein Freund davon, Dinge wirklich greifbar zu machen. Nachhaltigkeit soll nicht irgendwo stattfinden, sondern ein Teil des Alltags sein. Und eine Hülle für das Smartphone ist ein Alltagsgegenstand, der dir in unserem Fall ein gutes Gefühl gibt und dich daran erinnert, dass zu viel Plastik im Meer ist. Inzwischen haben wir unsere Produktpalette auch erweitert und helfen Unternehmen wirkliche Nachhaltigkeit zu leisten.

Ihr bietet nun auch Schildkrötenpatenschaften an und das Oceanmata-Projekt. Dabei geht es auch um die Entfernung von Plastikmüll aus dem Ozean.

Dominik: Ja genau. Ich bemerke, Unternehmen wollen wirkliche Nachhaltigkeit. Wirtschaftliche Gründe, aber auch der Fachkräftemangel und die Erwartungen der Gesellschaft treiben dazu an. Junge Menschen wollen beispielsweise in einem Unternehmen arbeiten, das einen wirklichen Sinn stiftet. Irgendwo einen Baum pflanzen reicht nicht mehr aus.

Wenn man das alles als Basis nimmt, dann sind verschiedene Anknüpfungspunkte denkbar. Wir haben beispielsweise Anfragen, ob wir Sammelaktionen in Bali organisieren können. Ich habe dort ein Team, das den Abfall aufsammelt. Inzwischen wollen Unternehmen ihren Angestellten genau solche Aktionen ermöglichen. Die Patenschaften für Schildkröten sind auch gefragt. Dabei geht es nicht um irgendeine Schildkröte, sondern man begleitet, wie ein Schildkrötenleben entsteht. Vom Ei bis zur Freilassung im Meer. Das schafft Nähe, Emotion und ein wirkliches Erlebnis.

Die Schildkrötenpatenschaft ist ein gefragtes Corporate Social Responsibility Projekt.

Auch das Employer Branding ist ein Aspekt?

Dominik: Genau. Wer unsere Produkte in der Firma ausgibt, schafft nicht nur Plastik aus dem Meer, sondern gibt Mitarbeitenden ein wirkliches Zugehörigkeitsgefühl, weil die Produkte für mehr stehen als den reinen Zweck, zum Beispiel nur das Handy zu schützen. Es erfüllt die Ansprüche, wie etwa die Erwartungen von jungen Menschen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Welt zu leisten.

Handyhüllen oder Cases aus abbaubarem Plastik …

… dienen dem Employer Branding und als nachhaltiges Kundengeschenk.

Wie lang dauert es denn ein Kilo Plastik in Bali zu sammeln?

Dominik: Etwas zwischen 20 Sekunden und einer Minute.

So kurz, ich dachte du sagst nun eine halbe Stunde.

Dominik: Nein es ist wirklich viel Müll dort. Es dauert leider nur so kurz.

Das Plastik an Balis Stränden wird aus der ganzen Welt angeschwemmt …

… und das Clean-Up-Team von Oceanmata sammelt jährlich 50.000 kg ein.

Ich denke, dein Ansatz zeigt, dass man auch mit eher kleinen Alltagsprodukten etwas bewirken kann. Es muss nicht immer der große Aufschlag sein.

Dominik: So wurde ich tatsächlich zu Oceanmata inspiriert. Ich war surfen an einem Ort namens Matara und im Hotel stand an einer Pinnwand ein Spruch: Immer wenn du zum Strand gehst, nimm drei Teile des Plastikmülls mit, den du dort findest. Mit Oceanmata sammeln wir inzwischen etwa 50.000 Kilogramm jährlich. Aber so kann es gehen – aus etwas Kleinem wird etwas Großes.

Wohin geht deiner Ansicht nach die Reise im Umgang mit Plastik in Deutschland?

Ich denke, der Druck plastikfreier zu werden steigt. Aus der Gesellschaft heraus und perspektivisch auch im politisch regulatorischen Rahmen. Aktuell wird sich sehr auf die CO₂-Bilanz fokussiert, aber Plastik wird auch immer mehr in den Fokus rücken. Erste Schritte sind zum Beispiel bei dem Wegfall von Plastiktüten im Einzelhandel oder durch das Verbot vom Plastikstrohhalmen sichtbar. Wir bei Oceanmata denken bereits jetzt über die Möglichkeit einer „Plastikneutralität“ nach. Also eine Art Zertifikat, wie man es bereits beim CO₂-Handel kennt, nur aufrichtiger.

Vielen Dank für deine Zeit und viel Erfolg weiterhin!

Oceanmata kurz & knapp

USP: Eigenes Ozean Clean Up Projekt vor Ort in Bali; Große Community mit persönlichen Kontaktpunkten durch das ganze Unternehmen

Ziel: Plastikfreie Ozeane bis 2050

Der Gründer: Dominik ist leidenschaftlicher Surfer und liebt alles, was sich im Ozean und Wasser abspielt. Aus diesem tiefen Vertrauen in den Ozean ist die Idee entstanden etwas zurückzugeben und dabei Oceanmata zu gründen, um die Ozeane vom Plastikmüll zu befreien.

Auszeichnungen: Nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022; Gelistet bei den 10 nachhaltigsten Onlinestores von Shopify

Homepage: www.oceanmata.com

Im SKYTALK finden Menschen eine Plattform, die ihren Traum leben und dabei ausgetretene Pfade verlassen – Normalroutenverlasser wie wir. In diesem Rahmen besuchen uns auch immer wieder außergewöhnliche Gründerpersönlichkeiten zum Interview. Wenn auch du die Welt mit einem innovativen und nachhaltigen Unternehmen bereicherst, dann melde dich gern bei uns.

Mehr Geschichten

Wir auf Instagram

🚀🔥 Wie viel Gänsehaut darf B2B? Unser CEO Markus Schaumlöffel aka @schwarzfuchs01  findet: Sehr viel!
Denn auch Industrie und Technologie stecken voller echter Menschen, großer Herausforderungen und starker Geschichten.

Und genau die verdienen es, emotional erzählt zu werden
🏔 Aus Produkten werden Erlebnisse
🔥 Aus Prozessen werden Stories
🌍 Aus Marken werden Abenteuer

Das ist Expedition Marke – unsere Unit für mutiges Storytelling und echte #Normalroutenverlasser 

Mehr Wirkung
Mehr Wiedererkennung
Mehr Haltung
Mehr Mut
Mehr Gänsehaut

Das komplette Normalroutenverlasser-Interview mit Markus über #Industriekommunkation mit Gänsehaut findet ihr in unserem Magazin (Link in der ☝️ Bio)

#B2BKommunikation #B2BStorytelling #Markenabenteuer #IndustrieNeuGedacht #brandemotion
🚗 Roadtrip durch Schottland
Zwei Generationen. Eine Faszination. James Bond.

Unser CEO @schwarzfuchs01 (1974) ist gemeinsam mit seinem Sohn (2003) aufgebrochen, um Bonds schottische Heimat zu entdecken – auf den Spuren von 007 🕵️‍♂️

Mit dabei:
🛠️ Aston Martin DB5 (1963)
🚘 Aston Martin DB10 (2014)
… natürlich nur als Modell 😢

Was aus dem Roadtrip geworden ist?
📸 Die ganze Fotostory findet ihr im Magazin – Link in Bio 🔗

Wir erzählen Geschichten von Menschen, die Tradition leben, Leidenschaften folgen und mutig neue Wege gehen.
Ganz nach unserem Motto: #Normalroutenverlasser

#Roadtrip #Schottland #JamesBond #007 #Skyfall #AgencyLife #VaterSohn #BondCars #Inspiration #Magazin

📷 Clip: © Markus Schaumlöffel
Dieses Jahr hat uns vor allem eins gezeigt:
B2B macht Spaß
wenn Menschen mutig sind 🤍

Menschen, die Fragen stellen
die Dinge anders denken
die nicht sofort die Normalroute nehmen

Gespräche, die hängen bleiben
Ideen, die wachsen durften
Momente, in denen aus einem Gedanken plötzlich etwas Gemeinsames wurde ✨

Danke an alle #Normalroutenverlasser
für Vertrauen
für Offenheit
für den Mut, Neues auszuprobieren

Wir nehmen viel mit aus diesem Jahr
und freuen uns auf alles, was 2026 gemeinsam entstehen darf 🚀

Kommt gut durch die Feiertage 🎄
Euer proteco Team

#Zusammenarbeit #Haltung #Danke #Jahresrückblick #Agencylife #B2BundMenschlich
🔥Welten abseits der Normalroute🔥
Wir sind dort, wo Außergewöhnliches passiert – ob in der B2B-Kommunikation oder im richtigen Leben. So war auch dieses Jahr wieder extrem spannend, was sich ganz wunderbar in unserem Magazin wiederspiegelt. 

Die schönsten Geschichten 2025 von und mit Menschen, die genauso gern die #Normalroute verlassen wie wir findet ihr in unserem Magazin, Link siehe ☝️Bio 

#Danke an alle #Normalroutenverlasser, die dieses Jahr ihre Leidenschaft mit uns geteilt haben: 

@wildbienenhelfer Anja Eder für deinen einzigartigen Einblick in den Insekten-Mikrokosmos
@chaipeau für deine magischen Outdoor-Fotos ohne Umweltzerstörung 
@fritz.max_adventure venture für dein Extremabenteuer in Afrika und der Erkenntnis „People are great“
Lana Bragin für 10 Jahre @marmota_maps ta_maps und dein neues Alpenbuch
Luftschubser für deine Touren rund um Kultur und Natur 
@a1000pelotons ons für deine ganz neue Perspektive auf den Nachwuchsleistungssport
@lukasirmler ler für deinen krassen Slackline-Weltrekord
@schwarzfuchs01 zfuchs01 für deine inspirierenden Fotos und Geschichten
@wiebkelueh ueh für dein 10-monatiges Bikepacking-Abenteuer in Afrika

#Inspiration #Agentur #Agencylife #Storytelling
🔥 Superpower activated – Backstage bei Judith 

Superkräfte erkennt man nicht an Umhängen – sondern an Menschen wie Judith 💪Sie ist Teil der Geschäftsleitung, kümmert sich um Personal & Finanzen – und ist bei uns die Powerzentrale⚡

Mit ❤️, Überblick und unerschütterlicher Energie hält sie den Laden am Laufen – und sorgt dafür, dass sich jede*r im Team gesehen fühlt. Gerüchten zufolge hat ihr Tag mehr als 24 Stunden 😉 #Normalroutenverlasser

Danke, liebe „The Flash“ Judith, dass du nie den Humor verlierst und immer für alle(s) da bist!🌻

Neugierig auf mehr #Agenturleben? 
Dann schau #backstage bei uns vorbei, Link siehe oben ☝️in Bio

#Agentur #Agencylife #Recruiting #Vielfalt #Team
Unser CEO und #Normalroutenverlasser @schwarzfuchs01 verrät in seinem neusten Interview, wie es um den #Messebau der #Zukunft bestellt ist. 

Kleiner Spoiler: Es geht um 
🤝 Kundennähe
♻️ Nachhaltigkeit
💰 Kosteneinsparung
⏱️ Zeitdruck

… und wie wir diese Challenge mit unseren Messebaukästen bis 100 m² möglich machen – europaweit. 

Ihr wollt mehr darüber wissen? Dann schaut in unserem Magazin vorbei und lest das Interview mit Markus
 (Link in der Bio 👆)

#Messestand #Nachhaltigkeit #Messebauer #Industriekommunikation #AllBusinessIs
Neulich, auf der „K“ in #Düsseldorf #k2025 #Kunststofftechnik