Normalroutenverlasser Christian im Interview

Über Mammutbäume, Bären und das Fotografieren

Der Landschaftsfotograf Christian Scheiffele (Instagram: @holysh0t) und Gewinner unseres Outdoor Foto Awards hat uns in der Skylounge besucht. Er berichtet uns über seine aktuellen Foto-Reisen und abenteuerlichen Erlebnisse.

Christian Scheiffele beim Interview in unserer SkyLounge

Christian, herzlich willkommen hier in der Skylounge. Du warst grad wieder unterwegs – wo?

Christian: Auf Madeira, über Weihnachten.

… zum Baden?

(lacht) Nein, natürlich zum Fotografieren und Wandern. Ein unglaublicher Ort. Fast schon mystisch die Verbindung aus Meer, Berge und Vegetation dort.

Stimmt, ich erinnere mich an Deine Instabilder. Anfangs dachte ich, Du seist irgendwo im Norden, etwa auf den Hebriden. Wohl wegen der kargen Steilküsten?

Ja, echt krass die Gegensätze dort zwischen maritimen und total rauen Landstrichen. Dort war ich definitiv nicht zum letzten Mal.

Endlich habe ich meinen ersten Mammutbaum gesehen

Und wie lief der Trip letztes Jahr mit Deinem Vater durch Amerikas Westen – wo wart Ihr gleich?

Ganz im Westen, unterhalb der kanadischen Grenze. Das war unglaublich schön. Ich habe endlich meinen ersten echten Mammutbaum gesehen! Im Jedediah Smith Redwood State Park. Wahnsinn, diese Dimensionen. So etwas ist man von hier einfach nicht gewöhnt. Aber auch, mal wieder länger Zeit nur allein mit meinem Vater zu verbringen, lief viel besser als gedacht.

Christian vor seinem ersten Mammutbaum: 8 m Durchmesser und 100 m hoch

Ich habe für alle Fälle mal mein schweres Stativ gezückt

Klasse. Etwas weiter nördlich ist ja der legendäre Great Bear Rain Forest mit seinen Geisterbären und fischfressenden Küstenwölfen – gibt es dort, wo Du warst, auch kalte Küstenregenwälder, Wölfe und Bären?

(schmunzelt): „Etwas“ ist gut. Die Region, die Du meinst, ist knapp 700 km weit weg. Aber letztlich ging es mir vor Ort auch nicht anders: Trotz Vorbereitung war ich überrascht, wie weit Reisen mit dem Finger auf der Landkarte in Wirklichkeit sind, wenn es um die USA geht. Man verschätzt sich leicht. Wir waren über 4.000 km unterwegs, 80 Stunden reine Fahrzeit. Deutlich mehr als geplant. In einem Küstenregenwald waren wir auch – dem Hoh Rain Forest im Olympic National Park. Dort musste ich auch mal kurz den Atem anhalten…

Sag jetzt nicht, dass Du Wölfe oder Bären gesehen hast…

Nein, gesehen habe ich sie nicht – „leider“ hätte ich jetzt fast im Nachhinein gesagt. Aber für uns Mitteleuropäer ist es schon ein sehr mulmiges Gefühl, wenn Du nach einer einsamen Sonnenuntergangs-Fotosession im Bärengebiet durch einen dunklen Wald allein zurück zum Auto musst. Überall knackt es, überall sind Schatten. Na ja und kurz vorher hatte ich ja tatsächlich frische Bärenspuren im Sand entdeckt! Ich habe dann für alle Fälle mal mein schweres Stativ gezückt und war somit abwehrbereit … also jedenfalls habe ich mir das eingeredet …

Wissen weiterzugeben finde ich toll

Das kann ich gut verstehen. Speziell im Hinblick auf Grizzlys. Aber wäre Wildlife-Fotografie nicht auch einmal was für Dich?

Durchaus, ja. Das ist sicher spannend. Nochmal ein komplett anderes Universum. Aber ich denke vorerst reicht mir das Landscapethema noch völlig aus.

Dort hast Du ja eine unglaubliche Entwicklung hinter Dir. Wir haben gesehen, dass Dein Insta-Account inzwischen auf über 15.000 Follower gewachsen ist. Beste Voraussetzungen, dein Wissen an andere Interessierte weiterzugeben …

Ja, genau. Deshalb freut es mich auch riesig, dass wir einen gemeinsamen Foto Workshop auf die Beine stellen. Das wird bestimmt toll.

Ich freue mich riesig drauf

Tatsächlich sind die Bedingungen dafür ideal: Der Naturpark Augsburg liegt als Fotomotiv praktisch vor unserer Haustüre …

… und als Schulungsraum kann man sich keine coolere Location als Eure Skylounge hier wünschen. Ich freu mich riesig drauf!

Wir uns auch! Vielen Dank für Dein Kommen und Deine Zeit!

Aktuelles gibt´s auf Christians Holysh0t Instagram-Kanal.

Interview & Text: Markus Schaumlöffel
Fotos: © Christian Scheiffele

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