Ein Interview ist kein Interview:
Thomas Dormann vom Möbelkollektiv

Das etwas andere Gespräch

Ein Unternehmer, der wie ein Philosoph denkt und dabei wichtige Fragen stellt, statt sie zu beantworten: 2016 gründet Thomas Dormann mit seinem Partner Jens Hofmann das Möbelkollektiv in Nürnberg und entwickelt ein Unternehmensmodell, dessen Erfolg gänzlich ohne Werbung auskommt. Talente von Lebensläufen befreien, selbstwirksames Arbeiten und Urvertrauen sind die Eckpfeiler, auf die er sich stützt. Ein Gespräch über offene Türen, stetigen Wandel und ein Miteinander, das auch ohneeinander auskommt.

Um mich geht es eigentlich nicht.

Thomas Dormann

Eine Haltung, die Thomas Dormann gleich zu Beginn unseres Gesprächs deutlich macht und die er durch sein Auftreten direkt unterstreicht. Unauffällig, ganz in Schwarz gekleidet, Müsli kauend. Zum Essen kam er heute noch nicht, wie er sagt und bietet mir zugleich eine Schale an. Ich wähle stattdessen Kaffee und erhalte Einblick in seine unkonventionellen Gedanken. Mein gut recherchierter Fragenkatalog bleibt die gesamte Zeit über zugeklappt.

New Work, agile Strukturen und lebenswerte Arbeitsorte

„Das Möbelkollektiv gibt es seit 2016 und befindet sich in einem fortlaufenden fluiden Prozess. Wir erschaffen für unsere Kunden individuelle Raumstrukturen und denken ihre Arbeitsprozesse neu. Dafür arbeiten wir auch momentan an einer App, die schon bald herauskommt. Sie sammelt wichtige Unternehmensdaten, wertet sie aus und generiert dann individuelle Aussagen. Mit der App können Unternehmen sich künftig selbst helfen, ihre Strukturen wertebasierend neu zu denken.“

Unternehmenskulturen obliegen dem ständigen Wandel. Daher wird Veränderung beim Möbelkollektiv mit offenen Armen empfangen, statt sie durch Regeln zu beschränken.

„Potenzial entsteht da, wo Regeln aufgebrochen werden und ein Miteinander entstehen kann. Deshalb arbeiten wir selbst auch völlig losgelöst von Hierarchien, beruflichen Werdegängen oder vordefinierten Expertisen. Regeln machen starr und langsam. Ihre Dokumentation beansprucht außerdem zu viele Ressourcen.“

Gesehen werden ohne Marketing

Thomas Dormanns Anspruch war es nie quantitativ zu wachsen, sondern qualitativ. Trotzdem ist ihm und seinem Gründungspartner beides gelungen. Das erfolgreiche Möbelkollektiv zählt heute über 30 Mitwirkende. Was sie dafür tun mussten? Hauptsächlich erwartungsfrei und sie selbst sein.

„Wir haben noch nie Werbung gemacht. Menschen finden stattdessen auf unterschiedlichsten Wegen zu uns und entscheiden dann nach Bauchgefühl, ob sie bleiben. Kunden wie Mitwirkende. Unsere Türen stehen immer offen. Jeder, der möchte, erhält Zugang zu unseren Räumen, kann mit uns arbeiten oder auch nur bei uns arbeiten. Du übrigens auch!“

Ein verlockendes Angebot. Erfolg und Mitmachen wird beim Möbelkollektiv nicht an Geld, Status oder beruflicher Ausrichtung bemessen. Stattdessen zählt nur das Menschsein.

„Wenn du hier bist, bist du kollektiv. Alles ist for free. Der Wert besteht darin, dass du da bist. Und du bestimmst dabei selbst, wie weit es geht. Ob du einfach nur hier sein oder dich konkret an Projekten beteiligen möchtest. Ob du dich austauschen oder einfach nur ein Stück von unserem Kuchen abhaben möchtest. Wortwörtlich übrigens, denn Kuchen gibt es hier echt oft (lacht). Auf diese Weise entstehen fast täglich neue Ideen. Manche davon setzen wir sofort um, manche nicht. Manche sterben direkt wieder oder finden erst nach Jahren erneut Beachtung. Du kannst hier Teil eines großen Ganzen sein und eigenverantwortlich festlegen, welche Rolle du einnehmen möchtest.“

Individuelle Selbstwirksamkeit bei maximaler Freiheit

Das Möbelkollektiv rückt individuelle Selbstwirksamkeit bei maximaler Freiheit in den Mittelpunkt. Deshalb existieren auch kaum Angestelltenverhältnisse, sondern Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen und beruflichen Sparten finden sich zusammen, um freiwillig miteinander zu wirken.

„Was uns verbindet, sind Haltung und Motivation zur Kooperation. Wir arbeiten nicht nach Schubladensystemen, denn nichts und niemand ist für jetzt und immer. Deshalb bestimmen sich Projekte und Teams immer selbst. Wissen teilen, sich niveautechnisch updaten und am menschlichen Austausch wachsen. Kommt es dabei mal zu Divergenzen, tritt automatisch auch ein Lerneffekt ein. Verbindungen sind eben stets nur eine Momentaufnahme.“

Eine ebensolche Momentaufnahme ist auch unser Gespräch. Ein Interview, das keines ist und Raum für alles und nichts lässt. Nur die Kaffeetasse. Die ist inzwischen tatsächlich leer, Thomas Dormanns Müslischale jedoch nach wie vor voll. Zum Essen kam er wieder nicht. Das Gespräch war es wert, da sind wir uns beide einig.

Text und Interview: Nadine Zwingel
Bilder: ©Möbelkollektiv

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Wir auf Instagram

Was tun, wenn Leitmessen immer teurer werden – aber der Nutzen nicht im gleichen Maß mitwächst?

Die Antwort unseres CEO @schwarzfuchs01 ist ziemlich direkt: „Dann steig doch einfach aus und mach ’ne eigene Show!“

Was anfangs eher als Witz in einem Kundengespräch gedacht war, läuft bei diesem Kunden inzwischen im dritten Jahr als eigenes Roadshow-Format. Mit mehr Aufmerksamkeit fürs eingesetzte Budget als mancher klassische Leitmesseauftritt.

Im Interview spricht Markus darüber, warum Roadshows im B2B gerade so spannend sind: Weil Marken nicht warten, bis die Zielgruppe zu ihnen kommt – sondern selbst losfahren. Mit einem Format, das exakt auf ihre Zielgruppe abgestimmt ist.

Hier das Gespräch mit Markus in unserem Magazin:
👉 Link in der Bio

Und wer sehen möchte, wie solche Formate bei uns konkret aussehen:
👉 Link in der Bio

Für alle, die nicht immer den normalen Weg nehmen wollen.

#Normalroutenverlasser
#Roadshow #B2BMarketing #Eventmarketing #Messealternative #CustomerExperience #Messe
„… und plötzlich wird alles klar.“

Diesen Moment beschreibt @kathrinschafbauer sehr treffend. Kein lauter Umbruch, kein großes Ereignis – sondern dieser eine Augenblick, in dem sich alles sortiert und der Fokus plötzlich da ist.

Als Fotografin und #Keynote Speakerin erlebt sie genau das immer wieder, etwa bei ihren Einsätzen auf der Tour de France: den Blick schärfen, alles Unwichtige ausblenden und im entscheidenden Moment voll bei dem sein, was wirklich zählt.

Im Interview in unserer Skylounge hat sie uns genau darüber erzählt 👉 #Normalroutenverlasser

Spannend dabei: Auch im #Messebau spielt dieser Fokus eine entscheidende Rolle. Besonders dann, wenn aus einem großen (Leit-)Messestand ein flexibler #Messebaukasten wird, der auf 15 m² genauso funktioniert wie auf 50 m² – ohne Kompromisse im Design.

Wie dieses #Downscaling konkret aussieht, erfahrt ihr hier:
👉 Link in Bio 

Und was Kathrin noch über Entscheidungen unter Druck und den Blick aufs große Ganze erzählt, könnt ihr hier nachlesen:
👉Link in Bio 

#Fotografie #Inspiration #Messe #Messestand #MessebauDerZukunft #Agentur

© proteco involtainment group gmbh
🏔️ Willkommen abseits ausgetretener Pfade! Oder anders gesagt: So sehen Team KickOffs bei proteco aus 🚀

Vielen Dank für diesen großartigen Tag 🤩
Bestes #Team ever ❤️

#Industriekommunikation #Messebau #AgencyLife #TeamSpirit #Motivation #KickOff
#Backstage: Daniel findet immer eine Lösung

Carnet für die Schweiz,
Autovermietung mit Rückfragen,
Ladeliste braucht den letzten Check,
Bewerbung vom Fahrer noch offen …
… wenn es in der #Disposition knistert, ist Daniel zur Stelle

Was Daniel und proteco gemeinsam haben? Schnelligkeit 🚀
Von der ersten Anfrage bis zum Messebaukasten bis 100 m² im Markenlook vergeht gefühlt kaum Zeit. Daniel fährt währenddessen mal eben locker nach Liverpool, um einen 12 m² Messestand auf- und wieder abzubauen 🚚 #Normalroutenverlasser 

👉 Mehr von Daniel & unserem #Team Backstage findet ihr im Link oben ☝️ in Bio

#Messe #Messebau #Messestand #Logistik #Recruiting #AgencyLife #Vielfalt
🔥 Menschen, die ihren Traum leben und dabei ausgetretene Pfade verlassen … gehören auf die große Bühne. Wer könnte ein Publikum besser mitreißen, inspirieren und motivieren? 🚀

Unsere #keynotespeaker tun genau das
👉 https://proteco.de/voices/

#Danke ❤️ an alle, die mit ihrer #Voice Teil unserer #Normalroutenverlasser-Familie sind:

@worldbicycling , Sachenmacher
@polarbirgit ,Expeditionsleiterin
@the.flyingunicorn , Moth-Seglerin
@fritz.max_adventure , Extremabenteurer
@runningfirefighter , Feuerwehrmann
@inespapert , Eiskletterin
@Johannes Schmid, Mixed-Zone-Adventurer
@jonas_deichmann , Extremabenteurer
@juliustannert , Rallyefahrer
@kathrinschafbauer , Fotografin
@alparctica , Polarguide
@lukasirmler , Highliner
@paulguschlbauer , Paraglider
@philippreiter007 , ( Hi)Storyrunner
@rafaelfuchsgruber,  Wüstenläufer
@wiebkelueh, Bikepackerin

#Keynote #Speaker #Inspiration #Motivation #Agentur #Agencylife #Storytelling