PLANET P.

Nicht stehen bleiben Seit dieser Pionierzeit im Bereich digitale Fotografie und Druck hat sich proteco bis heute »mindestens fünf Mal neu erfunden« – so Klaus. Er erzählt mir von den Herausforderungen auf dem Weg zu der Firma, die sie heute ist. Natürlich stellt sich da die Frage: Wie hast du diese Zeiten durchgehalten? »Da gibt es mehrere Dinge: Ich sage immer, die Ungeduld ist eine meiner größten Tugenden.« (lacht) »Das heißt, immer weiter antreiben, neue strategische Aus- richtungen – geht nicht, gibt’s nicht.« Er wirft einen langen Blick in die Ferne. »Und dann gab es da diesen besonderen Moment mit meiner Frau Christina. In einer schwierigen Zeit sagte sie einmal: 'Selbst, wenn sie uns alles nehmen, unsere Schaffenskraft kann uns niemand nehmen'.« Motorradführerschein mit 58 »Firma – Familie. Damals blieb kaum Zeit für das Dazwischen. Das hat sich alles ineinander verwoben. Die Firma wurde mitunter zum Lebenselixier.« Eine Balance für sich selbst fand Klaus erst später, nachdem er seinen Motorradführerschein machte: »Ich war 58 und suchte nach Freiraum, eine Art Ausgleich.« Seine Motorradtouren durch ganz Europa und auf der Route 66 geben ihm bis heute genau das. Magdalena Menzel, Auszubildende bei proteco »Als Auszubildende ein Interview mit dem Chef zu machen ist noch nichts Ungewöhnliches. Aber während einer kurzen Motorradtour … sowas gibt’s nur bei proteco.« Abenteuerliche Motorrad-Trips, der FCA und über 40 Jahre proteco – Klaus‘ Leidenschaften auf einen Blick 16

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