PLANET P.

des e-Lorean von GFG Style unter der Leitung von Fabrizio Giugiaro optimiert, um die neuen Technologien nahtlos und ansprechend zu integrieren. Armin wie wichtig ist dir all das heiße Zeug, wenn du privat mit dem Auto unterwegs bist? Mein Alltagswagen ist aktuell ein Porsche Panamera. Daneben besitze ich noch ca. 25 weitere Autos, allesamt sehr unterschiedlich. Oldtimer, Youngtimer, moderne Sportwagen, viel aus Italien, Deutschland, England oder Amerika. Und natürlich haben die auch viel Schnickschnack wie Spurhalteassistenten und so weiter. Aber mal ehrlich: Ich bin aus einer anderen Generation. Ich schalte das meistens alles ab. Ich mag’s einfach nicht, wenn mein Auto mich vollquatscht. Und autonomes Fahren ist für mich eine grauenvolle Vorstellung. Dann lieber gar kein Auto. Trotzdem glaubst du an die Digitalisierung, sonst hättest du als gelernter Grafiker in den 90er-Jahren nicht Zeichenstift gegen Computer getauscht? Ich bin mit einem Stift in der Hand geboren worden und wollte deshalb schon immer Grafiker werden. Egal, was ich mir vorstelle, ich kann es zeichnen. Als in den 90er Jahren die Computer den Stift verdrängt haben, habe ich mich zeitweise so gefühlt, als wären mir die Hände abgehackt worden. Coden ist einfach etwas ganz anderes. Trotzdem habe ich das immense Potenzial erkannt. Plötzlich waren ganz andere hyperreale Darstellungen möglich. Die Ergebnisse faszinierten mich, deshalb entwickelte ich mich da hinein und später baute ich ja auch Mackevision mit auf. Nimmst du manchmal trotzdem noch Stifte in die Hand? Zum Beispiel um deine Erfahrungen oder nächsten Ziele aufzuzeichnen? Ich denke, die Welt hat genug finanziell erfolgreiche Menschen gesehen, die ihre Erfahrungen und Ziele präsentieren und erklären, wie sie das geschafft haben. Jetzt geht es darum zu beweisen, wie wir die Welt gemeinsam besser machen können. Wohlstand und Lebensfreude erzeugen und dabei den kommenden Generationen ins Gesicht schauen können. Das ist die Mission, in der ich momentan unterwegs bin. Und wenn meine Töchter das dann später so fortführen wollen: Super! Dann hab’ ich mit meiner Restlaufzeit noch richtig was hingekriegt. (lacht) Interview und Text: Nadine Zwingel Armin Pohl 18

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