#NORTHFLIP:
AUF EINEN SPRUNG NACH SCHOTTLAND

Von unserem CEO Markus

Warum ich denn mitten im Winter mit meinem jugendlichen Sohn in die Highlands nach Schottland fliegen wolle, fragt mich die Lastminute-Reiseberaterin etwas verdutzt und ergänzt: „Da ist es doch jetzt saukalt. Und dunkel!“

Drei Grad unter Null

„Stimmt, soweit liegt sie richtig“, denke ich, als wir nur drei Wochen später frühmorgens und bei drei Grad unter Null den mit Eisplatten überzogenen Pfad zum Ort unserer Begierde hochstapfen: den Glenfinnan Viadukt im Herzen des schottischen Hochlands. Bekannt aus Harry Potter als die „Brücke des Hogwarts-Express“, tauchen ihre zahlreichen Bögen nur zögerlich über uns aus dem grauen Nebel auf, als es erneut heftig zu schneien beginnt.

Kopfüber unter der Harry Potter Brücke

Kevin, der „jugendliche Sohn“, scheint all dies jedoch nicht zu merken. Stoisch reinigt er seinen Landeplatz von Stöcken, kleinen Steinen und Eis. Eine Fläche in etwa so groß wie ein Fußabstreifer und direkt zwischen zwei Brückenpfeilern gelegen. Kommt er dort später nach seinem Sprung mit beiden Füßen auf, ist er zuvor wohl genau unter dem Bogen des darüber liegenden Viadukts hindurch geflogen – kopfüber, per Sideflip. So sein Plan.

Dies zu dokumentieren wiederum, ist meine Aufgabe. Kevin ist Freerunner und liebt es, seine Umgebung durch Sprünge, Lines und Tricks in Szene zu setzen. Als eine Art persönlicher Fotograf begleite ich ihn stets gern und geduldig dabei. Nicht nur in Schottland, sondern auch bei uns zu Hause. Nicht selten verbringen wir dann Stunden, bis eine konkrete Idee im Kasten ist.

Heute jedoch wird alles ganz schnell gehen. Denn unten kommen bereits die ersten Glenfinnan-Touristen und Kevin hat es nicht so mit Zuschauern.

Mission erfüllt!

Als wir nur fünf Minuten später schließlich mit dem perfekten Foto samt Film im Auto sitzen und zufrieden in unsere kalt gewordenen Lachsbrote beißen, grinsen wir uns an: Mission erfüllt! Denn irgendwie war die Idee zu diesem einen Motiv ja der entscheidende Auslöser für unseren winterlichen Schottland-Trip. Wenn auch natürlich nicht der alleinige Grund, denn derer gibt es freilich viele. Der unglaubliche Kontrast zwischen dem blauen Himmel, den weißen Bergen und dem goldenen Gras zum Beispiel. Oder die vereinsamten Wandertrails, die man als Läufer zu dieser Jahreszeit vollkommen für sich alleine hat. Königliches Panorama inklusive.

„Apropos Laufen mit Aussicht“, drehe ich mich zu Kevin um. „Was hältst Du von dem leguanartigen Bergkamm hinter unserem B&B?“ Kevin überlegt. „Meinst Du, wir sind bis es dunkel wird wieder unten?“ „Stimmt, da müssen wir uns ein wenig beeilen“, denke ich schmunzelnd an die nette Reisebürodame. „Sonst wird es wirklich saukalt. Und dunkel.“

Fotos & Text: Markus Schaumlöffel

Über Markus

Markus Schaumlöffel ist geschäftsführender Gesellschafter der Agentur proteco und lebt mit seiner Familie nahe Augsburg. Nach der Gründung seines Adventure- und Fotoblogs Schwarzfuchs hat der passionierte Outdoorsportler die proteco-Unit Expedition Marke aufgebaut. Dort werden Industrieunternehmen im Rahmen spannender B2B-Kampagnen mit zielführenden Assoziationen und Storytelling aus den Bereichen Outdoor, Adventure und Action Sport inszeniert.

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Was tun, wenn Leitmessen immer teurer werden – aber der Nutzen nicht im gleichen Maß mitwächst?

Die Antwort unseres CEO @schwarzfuchs01 ist ziemlich direkt: „Dann steig doch einfach aus und mach ’ne eigene Show!“

Was anfangs eher als Witz in einem Kundengespräch gedacht war, läuft bei diesem Kunden inzwischen im dritten Jahr als eigenes Roadshow-Format. Mit mehr Aufmerksamkeit fürs eingesetzte Budget als mancher klassische Leitmesseauftritt.

Im Interview spricht Markus darüber, warum Roadshows im B2B gerade so spannend sind: Weil Marken nicht warten, bis die Zielgruppe zu ihnen kommt – sondern selbst losfahren. Mit einem Format, das exakt auf ihre Zielgruppe abgestimmt ist.

Hier das Gespräch mit Markus in unserem Magazin:
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Und wer sehen möchte, wie solche Formate bei uns konkret aussehen:
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Für alle, die nicht immer den normalen Weg nehmen wollen.

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„… und plötzlich wird alles klar.“

Diesen Moment beschreibt @kathrinschafbauer sehr treffend. Kein lauter Umbruch, kein großes Ereignis – sondern dieser eine Augenblick, in dem sich alles sortiert und der Fokus plötzlich da ist.

Als Fotografin und #Keynote Speakerin erlebt sie genau das immer wieder, etwa bei ihren Einsätzen auf der Tour de France: den Blick schärfen, alles Unwichtige ausblenden und im entscheidenden Moment voll bei dem sein, was wirklich zählt.

Im Interview in unserer Skylounge hat sie uns genau darüber erzählt 👉 #Normalroutenverlasser

Spannend dabei: Auch im #Messebau spielt dieser Fokus eine entscheidende Rolle. Besonders dann, wenn aus einem großen (Leit-)Messestand ein flexibler #Messebaukasten wird, der auf 15 m² genauso funktioniert wie auf 50 m² – ohne Kompromisse im Design.

Wie dieses #Downscaling konkret aussieht, erfahrt ihr hier:
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Und was Kathrin noch über Entscheidungen unter Druck und den Blick aufs große Ganze erzählt, könnt ihr hier nachlesen:
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